Das Magazin «Focus» hatte berichtet, das Ministerium von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sehe die erhebliche Gefahr, dass es wegen mangelnder Liquidität bereits im Januar zum Insolvenzverfahren beim Bau des neuen Hauptstadtflughafens kommen könnte. «Es gibt keine Befürchtung, dass die Flughafengesellschaft pleite gehen könnte», sagte die Sprecherin am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. Sie bestätigte jedoch, dass ihre Behörde den Haushaltsausschuss gebeten habe, gesperrte Gelder des Nachtragshaushaltes 2012 in Tranchen freizugeben.

312 Millionen Euro sollen so zu den Mehrkosten des Airports in Höhe von knapp 1,2 Milliarden Euro beigesteuert werden. Den Rest übernehmen die Länder Berlin und Brandenburg.