Das teilte Geschäftsführer Heinz Klewe der Nachrichtenagentur dpa zweieinhalb Monate nach der Öffnung der Stelle auch für Fluggäste mit. Er bestätigte damit Informationen der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Mittwoch).

Klewe sagte, die ersten Erfahrungen stimmten ihn optimistisch, wenn auch die Zahl von 700 Schlichtungsanträgen nicht überrasche. Fluggäste beschwerten sich erfahrungsgemäß häufiger als etwa Bahnfahrer. «Nicht zuletzt deshalb, weil es im Flugverkehr um höhere Entschädigungsbeträge geht.»

Die Schlichtungsstelle, die inzwischen von mehr als 200 Verkehrsunternehmen finanziert wird, ist seit Dezember 2009 tätig. Auch Bus- und Schiffsreisende können die Stelle einschalten. 2013 gab es allein von Bahnreisenden 3400 Schlichtungsanträge.