Vor allem die Schwellenländer sorgten für den Schub, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Doch auch in Europa machte der Hersteller von Philadelphia-Frischkäse, Milka-Schokolade und Jacobs-Kaffee trotz Schuldenkrise bessere Geschäfte.

Die Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen solle wie geplant bis zum Ende des Jahres vollzogen werden, erklärte Konzernchefin Irene Rosenfeld. Das nordamerikanische Lebensmittel-Geschäft wird künftig getrennt vom internationalen Geschäft geführt, dem auch die Snacks und Süßwaren wie Oreo- und Lu-Kekse zugeschlagen werden. Rosenfeld hatte den Plan im August verkündet.

Die Konzernchefin ist der Auffassung, dass die beiden Unternehmen solo besser wachsen können. Bei der Aufspaltung fallen allerdings 1600 Jobs in Nordamerika weg. Das Unterfangen wird überdies einen Milliardenbetrag kosten. Angesichts des anhaltenden Wachstums geht das Management aber davon aus, dass Kraft dies schultern kann. Finanzchef David Brearton geht davon aus, im Gesamtjahr Umsatz und Gewinn steigern zu können.