Für die deutsche Wirtschaft stünden die Zeichen auf Erholung, ein Aufschwung kündige sich an. Begründet wird dies im Wesentlichen mit kräftigen Konsumausgaben der Deutschen und verbesserten Exportaussichten von Unternehmen. Die Konjunktur im Euroraum scheine sich zu stabilisieren, die Furcht vor einem Auseinanderbrechen der Währungsunion sei weitgehend verflogen.

Andere Institute wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie Banken gehen in ihren Prognosen von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zwischen 1,7 und 1,9 Prozent für 2014 aus. Das BIP gilt als der wichtigste Gradmesser für die Entwicklung einer Volkswirtschaft.

Das IWH hatte im Juni für 2014 ebenfalls zwei Prozent Wirtschaftswachstum für Deutschland vorausgesagt, für dieses Jahr 0,7 Prozent. Das IWH geht für 2014 von rund 2,76 Millionen Arbeitslosen in Deutschland aus, nach rund 2,92 in diesem Jahr. Die Arbeitslosenquote - bezogen auf zivile Erwerbspersonen gemäß der Berechnung der Bundesagentur für Arbeit - werde von 6,8 Prozent im Jahr 2013 auf 6,4 Millionen im nächsten Jahr sinken.