Das geht aus einer am Freitag vorgestellten repräsentativen Online-Umfrage der Deutschen Bank hervor. Die Sparquote sei erstaunlich hoch, kommentierte das Institut. Denn mit 28 Prozent ist sie fast dreimal so hoch wie die der privaten Haushalte insgesamt. Diese sparten nach Zahlen der Deutschen Bundesbank im vergangenen Jahr 10 Prozent ihres Nettos-Einkommens.

Junge Männer haben nach der Erhebung durchschnittlich 485 Euro in der Tasche. Davon legen sie 151 Euro auf die hohe Kante. Junge Frauen legen von 449 Euro 107 Euro zurück. Die Einnahmen stammen aus Taschengeld, Nebenjobs, Ausbildung und Berufstätigkeit.

Für ihren Vermögensaufbau bevorzugen mit 65 Prozent die meisten jungen Menschen die Spareinlage als klassisches Sparbuch, Sparcard oder Sparplan. Mit deutlichem Abstand folgen Tagesgeldkonto (38 Prozent) und Bausparvertrag (23 Prozent). Die Riester-Rente nutzen 13 Prozent, Aktien und Fonds 9 Prozent und Lebensversicherungen 7 Prozent.

Hinter der Sparsamkeit stecken bei der Mehrheit (52 Prozent) größere Konsumwünsche wie Führerschein, Auto oder eine Reise. Fast jeder Vierte (23 Prozent) legt Geld für die Ausbildung, das Studium oder Praktika zurück, 19 Prozent für die Altersvorsorge.