Anfang der Woche hatte das gelbe Edelmetall noch etwa 40 Dollar mehr gekostet und bei rund 1278 Dollar den höchsten Stand seit Mitte Januar erreicht. Der Goldpreis war vor allem wegen der Sorge um die weitere Entwicklung in den Schwellenländern kräftig gestiegen.

Experten sehen als eine Ursache für den Preisrutsch am Donnerstag, dass die US-Notenbank den Geldhahn erneut ein Stück weit zugedreht und das Volumen ihrer Anleihekäufe eingeschränkt hat.

Außerdem gibt es am Markt die Sorge, dass die Nachfrage nach Gold in China sinken könnte. Traditionell kaufen Chinesen vor dem Neujahrsfest mehr Gold als gewöhnlich, anschließend könnten sie deutlich nachlassen, hieß es von Händlern.

Die Feierlichkeiten starten zum Wochenende. Im vergangenen Jahr war der Goldreis um etwa 27 Prozent gefallen und zeitweise bis auf etwa 1180 Dollar abgerutscht.