Demnach sind vor allem Angestellte mit befristeten Arbeitsverträgen und Leiharbeiter betroffen. Der Stellenabbau solle bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Nitzschke betonte, dies sei keine Entscheidung gegen den Produktionsstandort mit seinen rund 1800 Mitarbeitern.

Solarworld war 2011 mit fast 300 Millionen Euro Verlust in die roten Zahlen gerutscht. 2010 hatte der Konzern noch 87,3 Millionen Euro verdient. Die Branche steckt unter anderem wegen der Billigkonkurrenz aus China derzeit in einer schweren Krise.