Die bisherige Note «AA+» war die zweitbeste Note im System von S&P. Das Ratingunternehmen hatte Mitte Januar Frankreich und Österreich seine Bestnote «AAA» aberkannt und weitere Euro-Länder herabgestuft. Daraufhin wurde auch der EFSF schlechter bewertet. Die Märkte zeigten sich am Montag aber zunächst wenig beeindruckt.

S&P begründete die jüngste Abstufung damit, dass auch Frankreich und Österreich ein «AA+»-Rating mit einem negativen Ausblick hätten. Die Kreditwürdigkeit des EFSF sei zuletzt nicht gestärkt worden. Der EFSF wird derzeit von Deutschland, Frankreich, Österreich den Niederlanden, Finnland und Luxemburg garantiert.

Bei dem Rundumschlag im Januar wurde auch die Bestnote von Luxemburg, den Niederlanden und Finnland mit einem negativen Ausblick versehen. Die Entscheidungen verpuffte damals jedoch weitgehend an den Finanzmärkten. Bei den Ratingagenturen Fitch und Moody's hat der EFSF schließlich auch noch seine Bestnote. Im Sommer soll der EFSF durch den dauerhaften Rettungsfonds ESM abgelöst werden. Der ESM soll im Gegensatz zum EFSF auch mit einer Bareinlage ausgestattet werden. Damit soll die Kreditwürdigkeit und Schlagkraft gestärkt werden.