«Für mich ist unvermeidbar, dass wir mit neuen Sparprogrammen nachlegen müssen.» So müsse etwa die RWE-Kraftwerkssparte mehr als die bisher gefordert halbe Milliarde Euro pro Jahr sparen.

Der hochverschuldete Konzern mit seinen 70 000 Mitarbeitern und

mehr als 50 Milliarden Euro Umsatz muss sich demnach durch

Verkäufe und Outsourcing verkleinern und künftig mit

weniger Mitarbeitern auskommen. Auch einen Zusammenschluss von RWE

mit einem Partner schließt das Unternehmen nicht aus.

Terium warnte zudem angesichts einer neuen Welle von Kraftwerksabschaltungen vor Blackouts in Europa. Dem gesamten Kontinent drohten Engpässe. «Schon in den vergangenen beiden Wintern war die Lage angespannt. Nun gehen überall in hohem Tempo weitere Anlagen vom Netz.» Wenn man bedenke, dass das Wachstum nach Europa zurückkomme «und wir mehr Strom brauchen, macht mir das wirklich Sorgen».