KMW hatte 2001 von Griechenland den Auftrag zur Lieferung von 24 Panzerhaubitzen für rund 200 Millionen Euro erhalten. Die Athener Justiz geht seit Jahren dem Verdacht nach, dass staatliche Rüstungseinkäufer und Militärs in Griechenland dabei Schmiergeld kassiert haben. Der angeklagte frühere KMW-Manager wird verdächtigt, Geld abgezweigt und nicht versteuert zu haben.