Coca-Cola selbst legte um 1 Prozent zu, Fanta um 2 Prozent und Sprite um 6 Prozent, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Der US-Getränkemulti war einer der größten Sponsoren des Turniers in Brasilien.

Am Ende war es jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein: Ungünstige Wechselkurse, eine harte Konkurrenz etwa durch Pepsi und ein veränderter Geschmack der Verbraucher sorgten abermals für einen Rückgang des Geschäfts: Der Umsatz schrumpfte im Quartal um 1 Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar (9,3 Mrd Euro). Der Gewinn bröckelte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf unterm Strich 2,6 Milliarden Dollar.

Coca-Cola bekommt schon seit einiger Zeit die Kaufzurückhaltung seiner Kunden in den etablierten Märkten wie Europa und Nordamerika zu spüren, während die Menschen in den asiatischen Schwellenländern öfter zu den Getränken des Konzerns aus Atlanta greifen. Auch der Ausblick auf das restliche Jahr fiel eher verhalten aus. Im frühen New Yorker Handel verlor die Aktie mehr als 3 Prozent.

Der Getränkemulti sucht nun neue Wege, um das Wachstum anzukurbeln. Im Mai hatte Coca-Cola seinen Anteil am US-Kaffeeröster Keurig Green Mountain von 10 auf 16 Prozent aufgestockt. Die Firma ist einer der großen US-Anbieter von Maschinen für Kaffeekapseln und entwickelt gemeinsam mit Coca-Cola ein ähnliches System für Kaltgetränke. Coca-Cola hatte im Februar seinen Einstieg bei dem damals noch Green Mountain Coffee genannten Unternehmen verkündet.

Wenn Coca-Cola in der jüngeren Vergangenheit wuchs, dann mit Säften, Tees oder anderen stillen Getränken. Der breiter aufgestellte Erzrivale PepsiCo legt seine Geschäftszahlen an diesem Mittwoch vor. Er stellt neben Getränken wie Pepsi, Punica und Lipton unter anderem Doritos-Chips her.