Zu den Ergebnissen könne vor dem Abschluss der Ermittlungen aber noch nichts gesagt werden, betonte der Vorstandsvorsitzende Uwe Laue am Dienstag in Koblenz. Einzelne Debeka-Beschäftigte sollen Beamte bestochen haben, um an Daten angehender Beamter zu kommen. Neben der Koblenzer Staatsanwaltschaft beschäftigten sich auch die Finanzaufsicht Bafin und der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte mit dem Fall.

Laue betonte, das ebenfalls in den Fokus geratene System sogenannter Tippgeber, die gegen Provision Kontakte zwischen der Versicherung und Interessenten herstellen, sei legal und transparent. Auf Empfehlungen solcher Tippgeber entfielen nur 2,1 Prozent aller Provisionen der Debeka. «Diese Relation verdeutlicht, dass die Tippgeber nur eine absolut untergeordnete Rolle für den Erfolg der Debeka spielen», sagte Laue.