Das berichtet die Zeitung «Die Welt» unter Berufung auf vorläufige Schätzungen der Bundesagentur. Das Geld wandere nun in die Rücklage der Arbeitslosenversicherung. Ebenfalls seien weitere rund 300 Millionen Euro zur Förderung von Hartz-IV-Empfängern nicht ausgegeben worden.

Insgesamt rechnet die Bundesagentur dem Bericht zufolge mit einem Überschuss von 2,5 Milliarden Euro - zum Großteil aus den nicht genutzten Fördermitteln. Das eingesparte Geld dürfte hochwillkommen sein: Denn für das kommende Jahr erwartet die Nürnberger Behörde ein Defizit von mehr als einer Milliarde Euro. Dennoch hat sie für 2013 mehr Mittel für Umschulungen, Fortbildungen und andere Maßnahmen eingeplant; für andere Zwecke will sie weniger ausgeben, um dieses Ziel zu erreichen.