Ein 34-jähriger Mann aus Crimmitschau in Sachsen hat seine zwölfjährige Tochter geschwängert. Das Mädchen brachte im März ein stark missgebildetes Baby zur Welt, das fünf Tage nach der Geburt starb.

Vor dem Landgericht in Zwickau ist der Mann nun angeklagt - Gutachten haben ergeben, dass er der Vater des Kindes ist, berichtet die Berliner Zeitung. Die Staatsanwältin warf dem Mann vor, gewusst zu haben, dass er der Vater des Kindes ist, das mit massiven Gendefekten auf die Welt gekommen war.

Der sechsfache Vater blieb vor Gericht aber bei seiner Version, keinen Geschlechtsverkehr mit seiner Tochter gehabt zu haben. Stattdessen habe das Mädchen laut seiner Aussage die Befruchtung selbst herbeigeführt. Die Berliner Zeitung zitiert die Aussage der Frau des Angeklagten: Sie gab zu Protokoll, die Tochter sei "neugierig gewesen" während ihr Vater geschlafen habe. Der Mann sagte außerdem aus, nach der Arbeit stehe ihm gar nicht der Sinn nach Sex. Dem Vater droht eine lange Haftstrafe.