Matthias Mangiapane in der Dschungelprüfung - ein gewohntes Bild bei "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" in diesem Jahr. Die RTL-Show baut ja darauf auf, dass die Zuschauer manche Camper mehr quälen als andere. Und so verwundert es auch nicht, dass sie auch in Staffel zwölf ein Opfer gefunden haben.

 


Matthias Mangiapane, der Wahlfranke und Reality-TV-Veteran, weiß wohl einfach, wie man sich in den Mittelpunkt motzt und dramatisiert. Und so muss er auch an Tag sieben der RTL-Show in die Dschungelprüfung. Aber nicht alleine, Daniele Negroni steht ihm zur Seite.

 

IBES 2018: Zu zweit in die Ekelprüfung


Die anderen Dschungelcamper dürfen dieses Mal zusehen, wie sich die beiden mit Kakerlaken und anderem Getier berieseln lassen und dabei unter anderem Lieder trällern müssen. Darum geht es nämlich bei der "Ultimativen Schad Show": Um Musik. So muss Matthias mit Buschschweinsperma "Biene Maja" von Karel Gott gurgeln und Daniele muss das Lied erraten.

Das scheint für beide eine ungewohnte Übung zu sein und so bleiben am Ende nur fünf Sterne, um für Essen und einen Hauch von Genuss im Camp zu sorgen. Aber nicht, ohne dass Daniele noch mit Kuh-Urin "99 Luftballons" gurgelt, wenn auch vergeblich. Das bleibt aber nicht die schlimmste Erfahrung für Daniele, denn er hat noch einen ungebetenen Gast in seinem Körper. Passend zum Thema der Prüfung einen Ohrwurm, beziehungsweise eine Kakerlake im Ohr. Doch Dr. Bob ist zur Stelle und zieht Daniele eine Kakerlake aus dem Ohr.


Daniele am Stresslimit: Ein Camper dreht fast durch

Überhaupt scheint Daniele bei Matthias in die Lehre zu gehen, nicht nur beim Absolvieren von Prüfungen. Auch das Drama hat er für sich entdeckt. Sei es der Nikotientzug oder eben das Wissen, dass heute der erste Dschungelstar das Camp verlassen muss - Daniele dreht auf und Tina York bekommt es zu spüren. Die Sängerin hat seit dem Einzug kaum mehr als ein paar Trauben gegessen. Daniele kann das kaum glauben: Seiner Meinung nach müsse man sterben, wenn man acht Tage lang nichts isst.

Vom Fasten hat der junge Mann entweder nie etwas gehört oder durch den Entzug ist es ihm entfallen. Und so fällt ihm nur ein, dass Tina bestimmt heimlich Mittel oder Getränke bekommt.
Was folgt, ist eine erwartbare Eskalation, die in Phrasen wie "Lüg nicht!" oder "Sag nicht, ich wäre respektlos!" gipfelt. Klingt bekannt? Ist ja auch eine übliche Zutat der Auseinandersetzungen, auf die Zuschauer und Moderatoren nach wenigen Tagen im Dschungel zählen.

 

Tatjana Gsell kaum sichtbar

Was war sonst noch in dieser siebten Folge, die wie bisher in diesem Jahr routiniert abgewickelt wird? Sydney erledigt ebenso routiniert sein alltägliches Ritual und verkündet mit tränenerstickter Stimme, dass er ausziehen will, nur um dann doch noch "ein paar Tage" zu bleiben. Und was ist mit der Fränkin Tatjana Gsell? Die fällt weiter nur wenig auf. Ja, sie ist noch da, das als Zwischenmeldung. Wer gehofft hat, das sie für interessante Momente, unglaubliche Geschichten rund um Glamour und Mord sorgen würde, wird auch dieses Mal enttäuscht. So kommt man nicht ins Finale.

Aber wie die Moderatoren Daniel Hartwich und Sonja Zietlow nicht müde werden, zu erwähnen: Schließlich winkt nach dem Camp weitere Arbeit beim Privatsender RTL oder bei Vox: Beim Promidinner, wo es auch für uninteressante Kandidaten ein Wiedersehen gibt. Ob wir wollen oder nicht. Da kann man leider keinen rauswählen.

Apropos rauswählen: Am Ende muss Sandra gehen. Sie hatte am wenigsten Anrufe. Knapp verpasst hat Tatjana Gsell den Ausgang. Sie darf noch im Camp bleiben.