Die "Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände" ließ im Frühjahr 2017 eine Meinungsumfrage zur Thematik rund um Rauchen und den damit verbundenen Versuch aufzuhören, durchführen.
Das Ergebnis:
Rund 44 Prozent der befragten Raucher in Deutschland wollen ihr Laster loswerden.

Der Vorsatz für 2018 könnte Wirklichkeit werden, wenn Betroffene das Aufhören durch eine begleitende Therapie unterstützen, wie beispielsweise eine Nicotin-Ersatztherapie. Wird keine begleitende Therapie angewandt, bleiben nach sechs Monaten nur drei bis sieben Prozent abstinent und haben das Rauchen aufgehört. Eine begleitende Therapie verdoppelt den Prozentsatz.

Das Ergebnis beinhaltet des weiteren, dass die Reduzierung der täglichen Tabakmenge ebenfalls ein unterstützender Faktor auf dem Weg zum Nichtraucher sein kann.


Örtliche Apotheken können helfen

Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekenkammer, schlägt individuelle Beratung als Methode für aufhörwillige Raucher vor: "Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte das Präventionsangebot der wohnortnahen Apotheken nutzen und sich individuell beraten lassen".

Er ergänzt, dass Ersatztherapien nicht die endgültige Lösung fürs Aufhören sein kann. Es sei ein Einstellungswandel nötig. Dieser Wandel kann ein neues Bewusstsein der Zigarette gegenüber schaffen.
Für wen das Nichtrauchen als Vorsatz für 2018 gilt, der sollte sich rechtzeitig um therapeutische Maßnahmen oder Nikotinpflaster kümmern.