"Duff Beer" sei ein Fall von "reverse product placement", sagte der Vorsitzende Richter Joachim Bornkamm in der mündlichen Verhandlung - ein Produkt, das es zunächst nur in der fiktionalen Welt das Films gibt, und das dann als reales Produkt im Getränkemarkt auftaucht. Wobei Bornkamm betonte, es sei wohl "ein eher billiges Bier", im Film jedenfalls.



Um Geschmacksfragen ging es in der Verhandlung allerdings nur am Rande: Juristisch ist umstritten, ob die Firma "Duff Beer" verlangen kann, dass eine von einem anderen Getränkevertrieb vorher angemeldete Marke gelöscht wird. Diese andere Marke heißt zwar auch "Duff", sieht aber anders aus. Egal wie der Streit ausgeht - die Getränkeversorgung dürfte nicht in Gefahr sein: Die Firma "Duff Beer" hat ihr Logo, das dem Bier aus der Fernsehserie etwas ähnlicher sieht, noch zusätzlich als Marke schützen lassen.