«Vierte will man nicht werden, und es ist alles eng beieinander da vorne. Aber es ist mir so lieber, als ganz vorne zu sein. Es gibt im zweiten Durchgang eh nur volles Risiko», sagte die 28 Jahre alte Skirennfahrerin.

Bei den Titelkämpfen in Österreich hat Höfl-Riesch bereits Bronze in der Abfahrt und im Team-Wettbewerb sowie Gold in der Super-Kombination gewonnen. Schnellste des ersten Laufs war die Schwedin Frida Hansdotter mit 0,17 Sekunden Vorsprung auf Tanja Poutiainen aus Finnland. Eine weitere Hundertstelsekunde langsamer war Mikaela Shiffrin aus den USA auf Rang drei.

Lena Dürr hat vor dem zweiten Lauf 1,83 Sekunden Rückstand auf den Bronze-Rang. «War eigentlich ganz okay. Ich habe ein paar kleine Fehler gehabt und in die Fläche raus nicht ganz den Schwung mitgenommen. Aber das versuch ich jetzt im zweiten besser zu machen», erklärte Dürr. Christina Geiger schied aus. «Es gibt Schlimmeres», sagte die 23-Jährige sichtbar enttäuscht.