«Das hat nichts mit Wahrscheinlichkeit zu tun. Das ist Fakt», sagte Rummenigge der «Welt am Sonntag». «Wir sind gut beraten, das zu Ende zu bringen, was wir vertraglich vereinbart haben. Das habe ich Hansi unmissverständlich mitgeteilt.» Dieser habe dies «professionell» aufgenommen. «Ich habe zu ihm ein gutes und entspanntes Verhältnis», sagte der 65 Jahre alte Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters.

Mit Blick auf Spekulationen um die Zukunft von Flick, der wegen des angekündigten Rücktritts von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw nach der EM in diesem Sommer als möglicher Nachfolger gehandelt wird, hatte Rummenigge zuvor bereits erklärt, dass die Bayern «ja verrückt» wären, sollten sie den Coach vorzeitig gehen lassen. Flick hat bei den Münchnern einen Vertrag, der erst Mitte 2023 endet. Der 56-jährige Trainer hatte zuletzt betont, sich auf seine Aufgaben beim FC Bayern konzentrieren zu wollen. Ein Engagement als Bundestrainer ab Sommer schloss der frühere Assistent von Löw aber nicht explizit aus.

Differenzen mit Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic hatte Flick nach eigenen Angaben zuletzt beigelegt. «Der FC Bayern ist eine große Familie. Und alles, was in der Familie passiert, muss man in der Familie belassen», sagte Rummenigge. «Und genau so haben sie sich auch verhalten. Ich finde es wunderbar, dass die zwei das unter sich ausgemacht und beendet haben. Das ist FC-Bayern-like.»

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