Lisa-Marie Kwayie (Berlin), Yasmin Kwadwo (Leverkusen), Jessica-Bianca Wessolly (Mannheim) und Lückenkemper (Berlin) kamen aber über die Zeit weiter. «Heute haben wir wirklich mal das Glück auf unserer Seite gehabt. Hoffentlich zeigen wir morgen, was wir können», sagte Lückenkemper im ZDF.

Tatjana Pinto musste auf einen Staffelstart verzichten. Die 27 Jahre alte deutsche 100-Meter-Meisterin aus Paderborn hatte sich im 200-Meter-Halbfinale eine Muskelverletzung im Knie zugezogen. Für sie wurde Wessolly eingesetzt. Titelverteidiger USA gewann den ersten Vorlauf in 42,46 Sekunden.

Die deutschen Sprinterinnen hoffen im Finale am Samstag (21.05 Uhr/ARD) auf eine Medaille. Nicht einmal die Amerikanerinnen (42,21 Sekunden) sind in diesem Jahr schneller gewesen als das DLV-Quartett beim Berliner ISTAF, als es mit 41,67 Sekunden glänzte. «Morgen wird nochmal angegriffen: neuer Tag, neues Glück!», sagte Lückenkemper.

Die deutschen Männer um 100-Meter-Rekordhalter und Startläufer Julian Reus aus Erfurt schieden hingegen als Siebte ihres Vorlaufs in 38,24 Sekunden aus. Eine Weltjahresbestzeit erzielten die Briten in 37,56 Sekunden.