Hinter Loch, der bereits seinen zwölften Weltcup-Erfolg einfuhr, landeten Andi Langenhan und Johannes Ludwig auf den Rängen zwei und drei. Die ausländische Konkurrenz muss damit weiter auf den ersten Podestplatz im vorolympischen Winter warten. Italiens Altmeister Armin Zöggeler fuhr auf den vierten Rang und erreichte immerhin seine bislang beste Saison-Platzierung. Der russische Routinier Albert Demtschenko fuhr auf den fünften Platz. Allerdings hatten beide schon deutlichen Rückstand auf Sieger Loch.

Zehn Monate nach seinem WM-Coup war der Olympiasieger in Altenberg erneut nicht zu schlagen. Zwar musste Loch zunächst mitansehen, wie ihm sein bei der WM im vergangenen Februar aufgestellter Bahnrekord von Demtschenko genommen wurde. Doch der Berchtesgadener holte sich die Bestzeit umgehend zurück. Im zweiten Lauf unterstrich Loch seine Nervenstärke und brachte den Sieg sicher nach Hause.