Sowohl die Adler als auch die Eisbären verbuchten jeweils den zweiten Halbfinal-Erfolg im zweiten Playoff-Spiel. Die Berliner siegten in Straubing mit 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) und wiederholten damit das Ergebnis vom Donnerstag. Mannheim schlug den ERC Ingolstadt zu Hause 4:3 (2:0, 2:2, 0:1). Die dritte Halbfinal-Runde, die schon die letzte sein könnte, findet am Ostermontag statt.

In den Endspielen könnte es zum Traumfinale der beiden DEL-Rekordmeister kommen. Mannheim und Berlin - beide holten bisher je fünf Titel in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) - standen zuletzt vor sieben Jahren gegeneinander im Finale.

Die Berliner gingen vor 5854 Zuschauern am Pulverturm nach elf Minuten durch Darin Olver in Führung. Diese baute Nicholas Angell (13.) aus, bevor René Röthke (18.) den Anschluss schaffte. James Sharrow (33.) stellte im zweiten Drittel den alten Abstand wieder her. Florian Busch (57.) sorgte im turbulenten Schlussdrittel für den Endstand. 12 Minuten vor Spielende kassierte der Berliner André Rankel nach einem bösen Check eine Matchstrafe. Die Gäste, die ihren großen Rückhalt in ihrem Keeper Rob Zepp hatten, überstanden danach fünf Minuten in Unterzahl ohne Gegentor.

Vor 13 000 Zuschauern in Mannheim hatten die Gastgeber einen Blitzstart hingelegt. Nach 1:54 Minuten führten sie durch Shawn Bell, Christoph Ullmann (16.) vergrößerte den Vorsprung. Aber die Ingolstädter kämpften sich im zweiten Drittel zurück und lieferten dem Favoriten anders als am Donnerstag beim 1:4 ein Spiel auf Biegen und Brechen. Den knappen Mannheimer Erfolg stellten Craig MacDonald (32.) und Ullmann (35.) mit seinem zweiten Treffer sicher. Für Ingolstadt trafen zweimal Rick Girard (21./48.) und Derek Hahn (36.).