Das Hinspiel in London endete 1:1. Vor 11.293 Zuschauern in der Volkswagen-Arena sorgten Jill Roord (9. Minute) und ein Eigentor von Leah Williamson (73.) für den verdienten Sieg. In der Runde der letzten vier Teams trifft der VfL auf den FC Barcelona.

VfL-Trainer Tommy Stroot hatte nach dem Hinspiel mit einigen schwächeren Phasen auf eine offensivere Taktik gesetzt. Die Grün-Weißen wirkten in der ersten Halbzeit im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen aggressiver und torgefährlicher. Roord belohnte die Niedersächsinnen früh: Nach einem Getümmel im Strafraum infolge eines Eckballs schob sie den Ball mit dem Rücken zum Tor artistisch ein.

In der zweiten Halbzeit flachte die Partie etwas ab. Die Wolfsburgerinnen verwalteten ohne große Bedrängnis das knappe Ergebnis. Den harmlosen Arsenal-Spielerinnen fehlte die nötige Durchschlagskraft. Und dann schadeten sie sich selbst, als Innenverteidigerin Williamson den Ball ins eigene Tor lenkte.

Im letzten Viertelfinale sicherten sich die Frauen von Olympique Lyon mit einem 3:1 (2:0) gegen Juventus Turin den Einzug ins Halbfinale.