Ein Londoner Gericht hatte den früheren Spielführer des Nationalteams vor zwei Wochen von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen. Sportrechtlich wird Terry nun beschuldigt, «ausfällige und beleidigende Worte» gegen den Profi von den Queens Park Rangers benutzt zu haben, hieß es von der FA. Ferner werde ihm vorgeworfen, dass dabei «ein Bezug zur ethnischen Herkunft und/oder Hautfarbe und/oder Rasse Ferdinands» von ihm gemacht wurde. Vor der Anklage hatte der Verband ein externes Gutachten eingeholt, bis zu einem Urteil bleibt Terry für die Nationalmannschaft spielberechtigt.

Der Verteidiger wies die Vorwürfe laut einer Mitteilung auf der Internetseite des Clubs zurück und beantragte eine persönliche Anhörung. Wegen der Anschuldigungen hatte er sein Amt als Kapitän bei den Three Lions verloren.