«Wir schädigen Hertha, wenn es zur Zerreißprobe kommt. Dann dauert es lange, bis alle wieder zusammenfinden», sagte der 62-Jährige der «Bild»-Zeitung. Der Fußball-Verein würde alle Kräfte brauchen, «um möglichst den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen.»

Gegenbauer stärkte Manager Michael Preetz erneut den Rücken. «Bei dem, was uns bevorsteht, der Aufbau einer neuen Mannschaft, die Veränderungen im Klub durch die eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten, darf es einen Wechsel auf seiner Position nicht geben», betonte der Boss des Berliner Traditionsclubs.

Auf der Versammlung heute Abend stimmen die Mitglieder über Präsident Gegenbauer ab. Dieser wiederum will die Mitglieder zur Frage hören, ob Hertha noch einmal Protest gegen die Wertung des Düsseldorfer Chaosspiels um die Bundesliga-Relegation einlegen soll.