Nach dem 1:0-Sieg des FC Bayern München über Paris Saint-Germain im Champions-League-Finale, der Ausschreitungen nach sich zog, war ein PSG-Spieler kaum zu trösten: Der brasilianische Superstar Neymar wurde minutenlang von Bayern-Verteidiger David Alaba im Arm gehalten, so groß war die Enttäuschung des Pariser Angreifers.

Die Tränen, die der 28-Jährige dabei vergoss, waren offenbar auch beim Absetzen eines Glückwunsch-Tweets noch nicht getrocknet, ist ihm doch eine Panne unterlaufen.  Wie es sich gehört, veröffentlichte er auf Twitter eine Dankesbotschaft und wollte dabei auch die Siegermannschaft erwähnen.

Twitter-Panne: Neymar gratuliert Bayer

Dabei hat er aber aus Versehen dem falschen Verein gratuliert.

"Verlieren ist Teil des Sports, wir versuchen alles, wir kämpfen bis zum Ende. Vielen Dank für die Unterstützung und Zuneigung jedes Einzelnen von euch und Glückwünsche an Bayer", schrieb Neymar bei Twitter - und vergaß den Buchstaben "n". 

Statt Bayer Leverkusen galt der Glückwunsch natürlich dem FC Bayern München, der das Endspiel gegen PSG mit 1:0 gewann.

So reagiert Leverkusen

Der englische Twitter-Account von Bayer retweetete Neymars Post mit dem fragenden Smiley mit hochgezogenen Augenbrauen.

Neymar hatte am nach dem verlorenen Finale am Sonntagabend bittere Tränen der Enttäuschung vergossen und vor der Siegerehrung mit geschlossenen Augen den silbernen Henkelpott berührt, den er allzu gerne in den Nachthimmel von Lissabon gereckt hätte. Nach dem 0:1 (0:0) im Finale der Champions League gegen die ausgelassen feiernden Triple-Bayern war der Topstürmer des französischen Meisters Paris Saint-Germain am Boden zerstört. «Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten», schrieb der Brasilianer bei Instagram. Dazu ein Foto, die Hand vor den verweinten Augen, den Kopf gesenkt.

Auch Sieger David Alaba konnte Neymar kaum Trost spenden - obwohl sich der Bayern-Verteidiger bei einer langen Umarmung unmittelbar nach dem Abpfiff nach besten Kräften darum bemühte und dafür zunächst sogar auf den Jubel mit seinen Teamkollegen verzichtete. «Untröstlich», schrieb die französische Sportzeitung «L'Équipe» am Montag in großen Lettern über ein Titelbild mit Neymar und kommentierte: «Bonjour Tristesse».