Darüber, dass die JVA Landsberg einen Tag der offenen Tür veranstaltete und über die Haftbedingungen informierte, war Uli Hoeneß nicht gerade glücklich. Daher beantragte der wegen Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilte ehemalige Manager und Präsident des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München, seine Strafe nicht in Landsberg, sondern in Landshut antreten zu dürfen.

Nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post", die sich auf Bundesligakreise beruft, erteilte die Staatsanwaltschaft München II dem Wunsch des 62-Jährigen nun eine Absage.