Endlich wieder Fußball-EM. Am Freitag beginnt das Turnier in Frankreich. Höchste Zeit, um sich etwas Expertenwissen anzueignen, um beim Public Viewing angeben zu können. Mit diesem Abc können Sie mitreden wie ein Profi.

A wie Aggressive Leader: Eigentlich jede Fußball-Mannschaft von der Kreis- bis zur Königsklasse hat einen, den Aggressive Leader, Typ Patrick Vieira. Oder für die Jüngeren unter uns: Arturo Vidal. Also ein beinharter Wadenbeißer, der lautstark die Teamkollegen herumscheucht und auch mal dorthin geht, wo es wehtut. Meistens ist der Aggressive Leader auf der Sechs zu Hause. In den unteren Klassen räumt er aber auch gerne mal in alter Traianos Dellas-Manier als Vorstopper auf - und ab. Für die Nationalelf könnte Bastian Schweinsteiger den Aggressive Leader geben. So wie im WM-Finale 2014, als er als blutüberströmter Berserker die Gauchos bezwang.

B wie Bananenflanke
: Bei "Anstoss 2 Gold"-Freunden als besondere Fähigkeit der Flügelspieler beliebt, fällt uns als Meister der Bananenflanke natürlich David Beckham ein - jedenfalls vor seinem Leben als Werbestar für Unterhosen und Männerpflegeprodukte. Doch auch hierzulande gibt es Profis, die die Kunst der geschlagenen Flanke mit bananenförmiger Flugbahn beherrschen. Aufpassen heißt es für die EM-Profis allerdings bei Ecken: Denn ist die Banane zu krumm, landet der Ball im Aus und die Chance ist vertan.

C wie Catenaccio: Wenn Sie sich heute immer noch fragen, wie um Himmels willen es Atletico Madrid geschafft hat, Guardiolas Überbayern in der Champions League auszuschalten, dann schlagen Sie doch mal unter "Catenaccio" in der Taktikfibel nach. Zu dem "Riegel"(=catenaccio) greifen in der Regel Teams, die sich unterlegen fühlen. Hinten dicht, Räume eng machen, gegnerisches Spiel zerstören und in Ballbesitz schnell kontern lautet die Devise. Kein Wunder, dass dieses System vor allem in Italien beliebt war (und ist) und in den 60ern von Helenio Herrera, seinerzeit Coach von Inter Mailand, perfektioniert wurde. Die DFB-Elf hat es selbstverständlich nicht nötig, zu dieser taktischen Variante zu greifen.

D wie Dusel: Ganz wichtig: Dusel haben immer nur die anderen. WIR (also Jogis Jungs) haben keinen Dusel, höchstens Glück. Und wenn wir mal Glück haben, dann haben wir es uns verdient. In der Bundesliga wurde der Dusel von den Bayern erfunden, seit kurzem ist er sogar wissenschaftlich bewiesen. Bleibt zu hoffen, dass die Bayern-Spieler ein bisschen was davon mit zur Nationalelf genommen haben - wobei das dann ja wieder kein Dusel wäre, sondern verdient. Logisch.

E wie Einfacher Ball: "Junge, spiel den einfachen Ball, den EINFACHEN!" Himmel nochmal, das kann doch nicht so schwer sein!? Doch. In Wahrheit ist es gar nicht so leicht, den vermeintlich einfachen Ball zu spielen. Statt einfach flach zum Nebenmann zu passen, wird der Zuckerzauberpass des Jahrhunderts, mit Flankenwechsel und natürlich in den Lauf, versucht. Wenn das dann nicht hinhaut, ärgert sich nicht nur der Bundesjogi, sondern auch so mancher Fan, der natürlich sieht, welches der einfache Ball gewesen wäre. Der hat aber auch leicht reden, der steht ja nicht auf dem Platz...

F wie Fehlentscheidung: Fußball könnte so schön sein - wenn diese blöden Schiedsrichter nicht wären. Mal ehrlich: Brauchen Sie und ihre Sonntagskicker denn einen Unparteiischen? Nö, auf dem Bolzplatz wird nach einem rüden Foulspiel einfach solange diskutiert, bis sich alle einig sind. Klappt wunderbar, im Zweifel wird der Disput mit einer Runde Arschbolzen ausgetragen. Aber den Spaß machen FIFA und UEFA natürlich nicht mit, deshalb wird es auch bei der EM in Frankreich wieder vier, fünf, zwölfzig Schiedsrichter pro Partie geben. Interessant ist, dass die Zahl der Fehlentscheidungen - trotz steigender Zahl der "Unparteiischen" - nicht weniger werden. Damit sollte sich dieser Herr Infantino mal beschäftigen.

G wie Greenkeeper: Das ist neudeutsch und bezeichnet niemand anderen als den guten alten Platzwart - sprich den Mann, der alles weiß im Klub und der irgendwie schon immer da war. Ach und um den Rasen kümmert er sich auch noch. Zusammen mit dem Facility Manager, dem Sales & Marketing Manager und dem 4. Physio bildet der Greenkeeper übrigens auch eine berüchtigte Schafkopf-Runde. Aber das nur so am Rande.

H wie Halbzeit (dritte): "Jedes Spiel hat zwei Halbzeiten." Das wusste schon Österreichs Fußballlegende Ernst Happel. Stimmt aber nur bedingt. Das Nachspiel, das in der Regel abseits des Platzes zwischen gewaltbereiten Anhängern stattfindet, wird auch als dritte Halbzeit bezeichnet und ist meist weniger schön anzuschauen als die zwei Halbzeiten davor. Laut Wikipedia kann der Ausdruck aber auch für das komplette Gegenteil stehen. So wird als dritte Halbzeit ebenso das gemeinsame friedliche Feiern zwischen Anhängern beider Mannschaften nach einem Spiel bezeichnet. Auf diese Definition sollten Sie bestehen, wenn Sie nach dem 4:0 über die Squadra Azzurra im EM-Finale zu ihren italienischen Nachbarn gehen, um mit ihnen auf den Sieg anzustoßen.
I wie Italien-Fluch: Apropos italienische Nachbarn: Ach, wie schön war der 29. März 2016 - der Tag, an dem die DFB-Elf den Italien-Fluch beendet unddie Italiener mit 4:1 abgefertigt hat. War zwar nur ein Testspiel, aber Balsam für alle leidgeplagten Fußball-Patrioten und für die deutsche Bilanz gegen die Azzurri. Spätestens seit Fabio Grosso (WM 2006) und Mario Balotelli (EM 2012) gilt Italien als Angstgegner der Nationalelf. Die Mannschaft 2016 ist zwar nur wenig furchteinflößend, aber egal ob Mailand oder Madrid, Hauptsache wir spielen bei der EM nicht (oder möglichst spät) gegen Italien.

J wie Joker: Wenn Sie jetzt an den geschminkten Gegenspieler von Batman denken, dann klicken Sie bitte hier. Der Joker ist gerade bei großen Turnieren ein extrem wichtiger Spieler, fragen Sie mal bei Oliver Bierhoff nach. Ein entscheidendes Jokertor lässt ein komplett verkorkstes Fußballjahr binnen einer Sekunde verschwinden und den Marktwert eines Spielers in die Höhe schnellen. Der Joker - er entscheidet über Sieg und Niederlage und ist Beleg für das goldene Händchen des Trainers. So ein richtiger Joker fehlt der DFB-Elf leider im Kader, da wünscht man sich irgendwie Miro Klose zurück.

K wie Kontrolle: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Irgendwie gilt diese allgemeingültige Regel auch für den Fußball. Da gehts nicht selten um Kontrolle: Kontrolliertes Passspiel, kontrollierte Offensive, Kontrollverlust oder Spielkontrolle. Tendenziell sehen auch die Fans lieber einen kontrolliert geschlagenen Ball, als einen im Vertrauen auf die fußballerischen Fähigkeiten des eigenen Keepers schlampig gespielten Rückpass in der 92. Spielminute des Finales beim Stand von 1:1.

L wie Lukas: Lukas Podolski ist wieder dabei! Sportlich mag sich der ein oder andere über die Berufung wundern, aber darum gehts ja bei Poldi auch nicht, zumindest nicht nur. Er ist "eine Persönlichkeit, die der Mannschaft viel geben kann" (Zitat Bundestrainer). Klar, Spaßvogel Podolski gehört inzwischen ja schon zum Inventar bei der Nationalelf und ist bei den Journalisten ein gefragter Interviewpartner. Kein Wunder, bei legendären Sprüchen wie: "So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere!" Und allen Kritikern zum trotz: Auch sportlich könnte Podolski noch wertvoll werden, köpfte der ehemalige Kölner doch jüngst Galatasaray zum Pokalsieg in der Türkei. Sowas kann kein Maskottchen.
M wie Masterplan: '54, '74, '90, 2014 - das wussten schon vor Jahren die Sportfreunde Stiller - hatten wir nicht nur Träume und Visionen, sondern auch einen Masterplan in der Hinterhand. Wie sieht der Plan 2016 aus? Mit Kroos, Khedira und Kimmich zur Krone? Hinten dicht und vorne hilft der liebe Gomez? Oder einfach zum Titel müllern? Taktikfuchs Löw ist bestimmt wieder für die ein oder andere Überraschung gut.

N wie Neumann: Wer ist eigentlich Claudia Neumann? Ganz einfach, die neue Frau am Kommentatorenmikrofon. Wobei, so neu ist Neumann gar nicht. Die Sportreporterin ist sozusagen eine alte Häsin im Geschäft, aber die erste Frau, die bei der EM-Endrunde der Männer Spiele kommentieren wird.
O wie Ohne Holland fahrn wir zur EM: Wales, Island und Nordirland haben es geschafft. In ganz Europa freuen sich Fußballzwerge auf ihre erste EM-Endrunde seit annodazumal. Und wer bringt trotz Aufstockung der Mannschaften zur EM 2016 trotzdem das Kunststück fertig, die Qualifikation zu versemmeln? Na klar, unsere orangenen Campingfreunde aus dem Westen. Klar hierzulande ist die Schadenfreude groß, Robbens Schwalben wird bei der EM kein deutscher Fan vermissen. Aber fragen Sie mal bei den Campingplatzbetreibern in Frankreich nach, die angesichts ausbleibender Übernachtungsgäste im Sommer um ihre Existenz fürchten. An die haben die feinen Herren von der Elftal nämlich nicht gedacht, als sie mal einfach so zu Hause 2:3 gegen Tschechien verloren haben. Armes Holland!

P wie Passives Abseits: Die Abseitsregel ordentlich zu erklären ist schon ein Kunststück, die passive Abseitsregel ist die Kür. Hier ein unkompliziertes Beispiel, wie es eigentlich in jedem Fußballspiel zigmal vorkommt. Zur Veranschaulichung haben wir uns für die EM-Partie zwischen Island und Ungarn (Gruppe F) entschieden: Nehmen wir an, der Isländer Flügelspieler Arnór Ingvi Traustason schlägt eine Flanke in den Strafraum des ungarischen Torwarts Denes Dibusz. Im Strafraum lauern die isländischen Angreifer Jón Dadi Bödvarsson und Kolbeinn Sigthorsson, ihnen gegenüber steht nur noch der Ungar Gergo Lovrencsics. Wenn Traustason jetzt in dem Moment zu Bödvarsson passt, in dem Bödvarsson und Sigthorsson der gegnerischen Torlinie näher sind als Lovrencsics, Sigthorsson aber nicht aktiv zum Ball geht, später aber...wie bitte, Sie können nicht folgen? Also einfacher kann man das wirklich nicht erklären. Und Sie wollen ein Profi sein?

Q wie Quälix: Man kann es eigentlich gar nicht mehr hören: "Die mangelnde Fitness war Grund für die Niederlage", "der Fußball wird immer athletischer" und ähnlich messerscharfe Analysen bekommen wir Fußballfans tagtäglich zu lesen. Da verwundert es doch, dass es heute kaum noch Trainertypen wie Felix "Quälix" Magath gibt. Also echte Schleifer, die nach einem verlorenen Samstagabendspiel gerne mal Sonntagfrüh um 6 Uhr einen 30-Kilometer-Waldlauf ansetzen. Das würde dem Bundesjogi und seinen beiden Fitnesstrainern natürlich nicht im Traum einfallen. Manuel, Mesut und Mario wissen wahrscheinlich nicht einmal, was ein Medizinball ist! Wie sagte Jan Age Fjörthoft - sie wissen schon, dieser Typ, wegen dem der Club 1999 in die 2. Liga abgestiegen ist - noch so treffend: "Ob Felix Magath die Titanic gerettet hätte, weiß ich nicht. Aber die Überlebenden wären topfit gewesen."

R wie Reus: Wie bitter ist das denn bitte? Armer, armer Marco. Ausgerechnet an seinem 27. Geburtstag erfährt der Dortmunder, dass er nicht mit zur EM darf. Weil er verletzt ist - wie schon bei den Weltmeisterschaften 2010 und 2014. Laut Bundestrainer kann Reus momentan nur geradeaus laufen. "Mehr konnte Odonkor auch nicht", kommentieren einige die Entscheidung. Andere wittern eine Löw'sche Verschwörung gegen BVB-Spieler (da hat Mats Hummels ja nochmal Glück gehabt...) oder noch schlimmer: systematische Diskriminierung beim DFB!



Wir wissen nicht, was stimmt. Fakt ist aber: Marco Reus wird bei der EM 2016 fehlen. Das ist schade. Die gute Nachricht: Ein Monat Urlaub reicht locker für einen Führerschein-Schnellkurs.

S wie Second Screen: Wenn Sie Fußball schauen, schauen Sie nicht einfach nur das Spiel im Fernsehen. Als echter Experte haben Sie immer auch ein Auge auf den Second Screen - wahlweise den PC, das Tablet oder das Smartphone. Hier checken Sie, welcher Hashtag zum Spiel gerade bei Twitter trendet, verfolgen parallel vier Liveticker, teilen Mario Götzes Facebook-Post (hä, sollte der nicht gerade auf dem Platz stehen?) oder lachen über David Alabas neuesten Snap. Vom eigentlichen Spiel kommen Sie dabei natürlich nichts mit - ist aber auch egal. Alles Wichtige zum Spiel können Sie ja auf inFranken.de nachlesen.
T wie Turniermannschaft: Zweifeln Sie ob der haarsträubenden Leistungen der DFB-Elf in den letzten Testspielen schon am EM-Erfolg? Tun Sie das nicht. Der Profi weiß: Die Nationalelf ist eine Turniermannschaft - bekannt und berüchtigt. Und nur dann erfolgreich, wenns drauf ankommt. Die Testspielniederlage gegen die Slowakei etwa ist kein Grund zur Sorge, sondern völlig normal. Löw hat ter Stegen bestimmt mit auf den Weg gegeben, einen Ball durchrutschen zu lassen, um die Konkurrenz in Sicherheit zu wiegen. Der alte Taktik-Fuchs.

U wie Übersteiger: Hacke, Spitze, Eins Zwei Drei - die deutschen Kicker sind nicht für ihre Schönspielerei bekannt. Und das ist auch gut so! Lieber dreckig gewinnen, als schön scheitern. Irgendwie kann man sich Thomas Müller mit seinen langen Beinen beim Elastico auch nicht so richtig vorstellen - obwohl so ein Übersteiger ja kinderleicht ist, wie man an diesem Video-Tutorial sieht. Wichtiger Hinweis: Achten Sie vor dem Ausprobieren unbedingt auf eine weiche Unterlage - zum Beispiel einen Autoteppich.

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V wie Super Victor: Kennen Sie eigentlich schon das Maskottchen zur EM 2016? Nein? Dann haben Sie auch nichts verpasst. Um unserem Bildungsauftrag nachzukommen klären wir sie trotzdem auf. Das EM-Maskottchen heißt Super Victor und ist ein kleiner Junge mit rotem Umhang, magischen Schuhe und einem Dauergrinsen im Gesicht - also quasi Harry Potter mit Fußballschuhen und ohne Narbe. Fairerweise muss man sagen, Fußballmaskottchen sind meistens ziemlich bescheuert. Man denke nur an Emma, eine übergroße Plüsch-Biene, die in Dortmund ihr Unwesen treibt. Aber Super Victor ist - im Vergleich etwa mit Hahn Footix, dem Maskottchen der WM 1998 (übrigens auch in Frankreich) - schon sehr einfallslos. Immerhin hat Super Victor seine eigene Website, einen eigenen Twitter-Account und über 9000 Facebook-Fans. Echt super!

W wie Welle: Was machen Fans der deutschen Nationalmannschaft, wenn Sie schon fünfundzwanzigmal "Deutschlaaaand, Deutschlaaaand, Deutschlaaaand, Deutschlaaaand", gegrölt haben? Na klar, die Welle! Auch "La Ola " (spanisch: die Welle) genannt. Richtig cool und kreativ ist das nicht, aber offensichtlich ziemlich beliebt bei den - nicht selten als Eventfans verschrienen - Anhängern der Nationalelf. Beim Testspiel gegen England im März haben die englischen Fans den deutschen Anhängern gezeigt, was sie von der Welle halten. Wir lassen hier jetzt mal die Bilder sprechen.

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X wie Xhaka: Was ist schon eine Abwehr aus Granit gegen ein Mittelfeld mit Granit? Okay, schlechtes Wortspiel. Dass Granit Xhaka bei der EM für die Schweiz aufläuft, ist im Prinzip auch gar nicht mal so überraschend. Aber finden Sie mal einen nennenswerten Begriff aus der Fußballwelt mit "X". Erwähnenswert ist immerhin, dass der ehemalige Gladbacher sich nach der EM den Gunners vom FC Arsenal anschließt - für schlappe 45 Millionen Euro Ablöse. Das entspricht übrigens in etwa dem Marktwert des gesamten EM-Kaders von Albanien. Mit dieser Info können Sie bei Ihren Kumpels bestimmt richtig angeben.

Y wie Y-Chromosom: Fußball! Das sind Schweiß, Testosteron, Blutgrätschen und Bier. Was kann schon männlicher sein als Fußball? Antwort: das Y-Chromosom. Notiz für den Autor: Auch Fußballbegriffe mit "Y" sind ziemlich rar.

Z wie Zlatan: Eigentlich ist es sehr bedauerlich, dass Zlatan Ibrahimovic beschlossen hat, seine Karriere im schwedischen Nationalteam nach der EM 2016 zu beenden. Schwedens Stürmerstar vergleicht sich gerne mal mit Jesus, legt sich mit Pep Guardiola an und hat ohnehin nur ein Idol: sich selbst. Zum Glück bleiben uns Ibrakadabra und seine flotten Sprüche noch im Vereinsfußball erhalten. Und vielleicht erklärt der 34-Jährige ja nochmal den Rücktritt vom Rücktritt, nachdem er Schweden im Alleingang zum EM-Titel geballert hat.