Selbst Menschen, die schon über 50 Jahre alt sind, entscheiden sich manchmal noch für eine Umschulung. Es gibt verschiedene Träger, die Umschulungen finanzieren oder auch kreditieren. Dazu gehören vor allen Dingen die Agentur für Arbeit und die Deutsche Rentenversicherung. Auch die Berufsgenossenschaften zahlen, beispielsweise nach Arbeits- oder Wegeunfällen möglicherweise eine Umschulung. Jüngere können eventuell noch Beihilfen über das Bundesausbildungsförderungsgesetz bekommen.
Dass es diese Möglichkeiten gibt, darüber sind sich durchaus nicht alle Betroffenen und Interessierten im Klaren.

Vor einer Umschulung sollte man sich über das erstrebte Berufsbild informieren. Eine gewisse Neigung oder Begabung für den künftigen Beruf sollte man auch mitbringen. Gerade die Agentur für Arbeit bietet entsprechende Berufsberatungen, Tests und Bildungsgutscheine an. Über die Arbeitsagentur kann man eventuell auch eine Praktikumsstelle vermittelt bekommen, um vorab zu testen, ob man diesen Beruf auch wirklich ergreifen möchte.
Für Frauen ist die Möglichkeit der Umschulung besonders wichtig. Viele können nach einer längeren Familienphase nicht mehr in den erlernten Beruf zurück.
Wer sich über eine Umschulung in Hamburg informieren möchte, hat dazu vielfältige Möglichkeiten. Nicht nur die Arbeitsagentur bietet Beratung an. Auch im Internet und bei den Sozialverbänden wie Arbeiterwohlfahrt, Caritas oder Diakonie kann man sich kundig machen.
Eine Umschulung dauert nicht ganz so lange wie eine reguläre Ausbildung. Sie verkürzt sich in der Regel auf zwei Jahre. In dieser kürzeren Zeit muss man allerdings um so mehr lernen. Die Möglichkeit zu einer Umschulung gibt es sowohl im kaufmännischen, technischen und medizinisch-sozialen Bereich.