Dass manche Menschen nicht in der Lage sind, bestimmte Bestandteile ihrer Nahrung zu verdauen, ist kein neues Phänomen. Allerdings ist das Wissen um Nahrungsmittelintoleranzen in den vergangenen Jahren rasant gestiegen.

Die häufigsten Unverträglichkeiten im Überblick
Zu den häufigsten Unverträglichkeiten zählen die Histamin-, Fruktose- und Laktoseintoleranz. Auch Zölliakie, die allergische Reaktion auf einen Bestandteil von Gluten, wird häufig als Nahrungsmittelunverträglichkeit gewertet. Etwa 10 Prozent bis zu einem Drittel der westlichen Bevölkerung leidet unter einem Laktasemangel und damit unter einer Laktoseintoleranz. Beim Konsum von Kuhmilch und Milchprodukte kommt es bei Betroffenen oft zu signifikanten Störungen im Magen-Darm-Trakt.

Woran merke ich, dass ich von einer Nahrungsmittelintoleranz betroffen bin?

Viele Menschen plagen sich über Jahre mit verschiedenen Symptomen herum, ohne diese in einen Zusammenhang mit ihrer Ernährung zu stellen. Verdauungsstörungen können ebenso wie chronische Müdigkeit und Kopfschmerzen auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hinweisen.
Auch heute noch haben es Ärzte schwer, eine Nahrungsmittelintoleranz sicher zu diagnostizieren. Zunächst verschaffen sie sich einen Eindruck über die Symptome des Patienten. In einem zweiten Schritt befragt der Arzt den Patienten über seine Ernährungsgewohnheiten und den typischen Zeitpunkt des Einsetzens der Beschwerden. Eine Vermeidungsdiät, in der über einen fest definierten Zeitraum die verdächtigten Lebensmittel von Speiseplan gestrichen werden, stellt eine sichere Diagnosemethode dar. Auf diese Diät folgen eine Konfrontation des Körpers mit den Reizstoffen und ein Atemtest. Weiteres dazu finden Sie auf Jucknix.de oder Paradisi.de

Das Leben mit einer Lebensmittelintoleranz

Wer bestimmte Nahrungsmittel nicht verdauen kann oder allergisch auf diese reagiert, muss dennoch nicht sein Leben lang darben. Meist genügt es, bestimmte Stoffe vom Speiseplan weitgehend zu streichen und den Symptomen gegebenenfalls mit Medikamenten entgegenzuwirken. Da Nahrungsmittelunverträglichkeiten relativ weit verbreitet sind, ist es heute auch in Schulen und Kantinen möglich, Speisen zu bekommen, die frei von unverträglichen Bestandteilen sind.