So wurden bereits mehrere Hunderttausend Jungfische ausgesetzt. «Wir müssen dazu kommen, dass auch wandernde Fischarten wieder sich selbst erhaltende Bestände bilden können», sagte Verbandspräsidentin Christel Happach-Kasan.

Der Stör werde vor allem durch Wasserverschmutzung sowie Wehre und Wasserkraftanlagen bedroht. Die versperrten ihm den Weg von Nord- und Ostsee zu Laichgründen in den Flüssen. Ein Grund für die Wahl des Störs ist die von der Bundesregierung verfolgte Energiewende. Der Verband befürchtet, dass die Rückkehr des Störs durch etwaige neue Wasserkraftanlagen weiter behindert werden könnte. Der Europäische Stör kann mehr als 60 Jahre alt und über vier Meter lang werden.