Am häufigsten betroffen waren demnach Schwäne, Kraniche und Gänse. Diese Vögel seien zu schwerfällig zum Ausweichen, ihr Sehvermögen zudem an offene Landschaften angepasst.

Meldungen von Totfunden sollen einen besseren Vogelschutz ermöglichen. Wer an Stromleitungen einen toten Vogel findet, kann seine Angaben dazu online oder telefonisch übermitteln. Dahinter stehen der Nabu und die Organisation Renewables Grid Initiative. Das Ausmaß des Problems gilt als schwer zu erfassen, weil tote Vögel rasch von Beutetieren gefressen werden. Eine Nabu-Studie geht von bundesweit 1,5 bis 2,8 Millionen an Stromtrassen getöteten Vögeln pro Jahr aus.