Dies teilten das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) am Donnerstag mit. Die Mücken können die Larven der Würmer mit ihrem Stich auf Hunde übertragen. Im Körper der Vierbeiner wird der Fadenwurm geschlechtsreif und bringt neue Larven hervor. Ausgewachsene Parasiten dringen bis in die Lungenarterien und die rechte Herzkammer vor, wo sie massiven Schaden anrichten können. Eine Infektion von Hunden in Deutschland sei bislang noch nicht bekannt, heißt es in der Mitteilung.

Dirofilaria immitis ist im Mittelmeerraum weit verbreitet. Klimaveränderungen und der internationale Hundehandel könnten den Parasiten bis nach Deutschland gebracht haben, mutmaßen die Institute. Für den Menschen sei der Wurm in der Regel nicht gefährlich.