Ein Team aus Forschern des Instituts habe dies gemeinsam mit Kollegen der Universität Kopenhagen am Beispiel von Steinsperlingen herausgefunden. Zuvor hatten die Wissenschaftler im Online-Fachjournal «PLoS One» darüber berichtet.

Grundsätzlich sei der Gesang von Singvogel-Männchen vielfältig und diene dazu, Rivalen abzuschrecken sowie Weibchen anzulocken. Tempo, Tonhöhe und Lautstärke des Gesanges spiegelten den Fortpflanzungserfolg der Männchen.

Gerade erfolgreiche und ältere Männchen sangen lauter als junge. Allerdings würden gerade Ältere öfter von ihren Weibchen betrogen, schreiben die Forscher. Das würden sie durch vermehrtes eigenes Fremdgehen wettmachen und so ihren Fortpflanzungserfolg noch steigern. Insgesamt sei der Gesang betrogener Männchen - egal, ob jung oder alt - lauter.