Die Polizei nahm auch mehr Unfälle auf. 761 Verkehrsteilnehmer starben auf deutschen Straßen - das waren 14 mehr als in den ersten drei Monaten 2011, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte.

Die Zahl der verletzten Autofahrer, Fußgänger und Zweiradfahrer stieg im Vergleichszeitraum um 8321 auf 80 200. Die Polizei registrierte rund 559 200 Unfälle - das waren etwa 6,3 Prozent mehr.

Allerdings sank im März die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 52 auf 252 und ging damit deutlich zurück. Nicht so bei den Verletzten: 30 100 Verkehrsteilnehmer wurden bei Unfällen verletzt - das waren 6,0 Prozent mehr. Und die Zahl der Unfälle stieg - wie schon im Januar und Februar - erneut, um 4,0 Prozent auf rund 192 500.

Die Zahl der Verkehrstoten war 2011 erstmals seit 20 Jahren wieder gestiegen. Dieser Trend hat sich im Januar und Februar fortgesetzt. Die Witterungsverhältnisse seien in beiden Jahren etwa gleich gewesen und somit offensichtlich nicht die Ursache, sagte Gerhard Kraski vom Bundesamt.

Besonders stark war der Anstieg bei den Verkehrstoten im ersten Quartal in Sachsen (plus 16 auf 49), Rheinland-Pfalz (plus 11 auf 47) und Schleswig-Holstein (plus 9 auf 25).