Das erklärte Generalstaatsanwalt Jesús Murillo Karam, wie die Zeitung «La Jornada» am Samstag berichtete. Er könne Medienberichte, nach denen sich das Unglück am Donnerstag wegen einer Akkumulation von Halon-Gas ereignet habe, nicht bestätigen.

Nach Informationen der Zeitung «Milenio», die sich auf interne Pemex-Dokumente berief, habe es in dem 54-stöckigen Gebäudekomplex noch große Mengen dieses Feuerlöschmittels gegeben, das ab 2004 wegen seiner ozonschädigenden Wirkung nur noch in der Luftfahrt und beim Motorsport zugelassen sei. Halon könne eine Implosion ohne Feuer verursachen.