Ein Mensch kam nach Angaben von Polizei und Feuerwehr nach dem Unfall am Freitagabend ins Krankenhaus. Der Vorfall ereignete sich vor der oft belebten Mall of Berlin in der Nähe des Potsdamer Platzes - noch während der Öffnungszeit.

Er weckt Erinnerungen an den schweren SUV-Unfall mit vier Toten im September vergangenen Jahres auf der Invalidenstraße in Berlin: Ein Wagen war über die Gegenfahrbahn hinweg von der Straße in der Innenstadt abgekommen. Er rammte eine Ampel, erfasste Passanten auf dem Gehweg und durchbrach einen Bauzaun. Unter den vier Todesopfern war auch ein dreijähriger Junge. Ermittler gehen davon aus, dass der Fahrer durch einen Krampfanfall ungebremst in eine Fußgängergruppe raste.

Am Freitag war der Autofahrer laut Polizei bei einem Wendemanöver mit einem anderen Pkw zusammengestoßen, der an der Seitenfront beschädigt wurde. Nach der Kollision schleuderte der SUV über den Bürgersteig, zerstörte ein Geländer und riss mehrere dort abgestellte Fahrräder mit, die zum Teil stark demoliert wurden. Der arg beschädigte Wagen landete zwischen den zwei Gebäudeflügeln des Shopping-Centers auf der Seite, so dass ihn Feuerwehrleute aufrichten mussten.