Das Tsunami-Warnzentrum der US-Behörde für Ozeanographie (NOAA) sprach für südwestliche Küstenregionen Alaskas und die Westküste Kanadas eine Warnung aus. Wegen drohenden Überschwemmungen forderte sie die Bevölkerung in Küstennähe auf, höhergelegene Regionen aufzusuchen.

Die Erde bebte in der Nacht zum Samstag um 23:58 (Ortszeit). Bis nach Seattle seien die Erschütterungen zu spüren gewesen. Das Zentrum lag 355 Kilometer südlich der Hauptstadt des US-Bundesstaates Alaska, Juneau, in einer Tiefe von 9,6 Kilometern. Zunächst hatte USGS das Beben mit einer Stärke von 7,7 angegeben. Die Region wurde von Nachbeben mit Stärken von bis zu 4,5 erschüttert.