Das teilte der Zoo in der Hauptstadt Taiwans mit. Das Geschlecht sei noch unbekannt. Auf Panda-Nachwuchs hatte der Zoo seit langem gewartet.

Große Pandas gelten in freier Wildbahn als gefährdet, weil unter anderem ihr Lebensraum zerstört wird. In menschlicher Obhut gilt die Nachzucht als schwierig. Panda-Weibchen haben nur eine fruchtbare Phase pro Jahr, die nur wenige Tage dauert. In den vergangenen drei Jahren bemühten sich die Tierpfleger in Taipeh, Yuan Yuan mit dem Männchen Tuan Tuan zusammenzubringen, wann immer sie glaubten, dass sie fruchtbar sei.

Pandas werden gewöhnlich blind und zahnlos geboren, mit einer pinkfarbenen Haut, die so gar nicht dem charakteristischen schwarz-weißen Fellmuster der erwachsenen Tiere ähnelt. Das Paar hatte Taiwan 2008 von der Volksrepublik China geschenkt bekommen - als Teil der diplomatischen Bemühungen Chinas um die Insel, die Peking als abtrünnige Provinz betrachtet. Das chinesische Wort «Yuan-Yuan» heißt auf Deutsch «Einheit».