Eisbrecher nutzen das Tauwetter, um die Wasserwege langsam wieder für den Schiffsverkehr freizumachen.

In Österreich wurde es zwar milder, dafür stieg die Lawinengefahr in den Alpen. Auch im bayerischen Alpenraum mahnte der Lawinenwarndienst zur Vorsicht. In den meisten Steilhängen könnte bereits ein einzelner Skifahrer eine Lawine auslösen. In Nordrhein-Westfalen führten glatte Straßen unterdessen zu zahlreichen Verkehrsunfällen.

In Polen und Tschechien behinderten heftige Schneefälle weiter den Verkehr. In der tschechischen Region Vysocina rief die Feuerwehr Medienberichten zufolge Armee-Pioniere zur Hilfe. Das Militär sollte helfen, Lastwagen aus den Straßengräben zu ziehen. Eine 39-Jährige erfror auf dem Weg nach Hause.

Am Samstag wird es nach Angaben vom Deutschen Wetterdienst vielerorts so mild wie lange nicht mehr. In der Kölner Bucht sollen die Temperaturen tagsüber auf zehn Grad klettern. Nach einem wechselhaften Sonntag erwarten Meteorologen am Rosenmontag sogar etwas Sonnenschein.