Acht Menschen wurden am Samstag noch vermisst. Die Niederschläge lösten Schlammlawinen aus, Flüsse traten über die Ufer und überschwemmten mehrere Wohngebiete und Ackerland. Die Meteorologen warnten vor weitere Überflutungen und Erdrutschen.

Allein in der Region Fukuoka wurden etwa 190 000 Menschen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Am frühen Samstagmorgen wurden dort drei Menschen von Schlamm begraben. Zunächst konnten nur zwei von ihnen gerettet werden. Eine 83-jährige Frau wurde weiter vermisst, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete.

Die Ausmaße der Regenfälle auf Kyushu seien beispiellos, teilte der Wetterdienst mit. Die Rekordniederschläge hatten in den vergangenen Tagen Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. Schlammlawinen rissen Autos und Wohnhäuser mit.

Der Gouverneur der Präfektur Oita, Katsusada Hirose, bat das Militär um Unterstützung. Meteorologen erwarten in Teilen Kyushus bis Sonntagmorgen Regenfälle von bis zu 80 Millimeter pro Stunde.