Zuvor hatte ein Sprecher der Rettungskräfte dem Nachrichtensender eNCA gesagt, zu etwa 30 Männern gebe es einen Kontakt, sie seien in nicht allzu großer Tiefe gefangen.

Von den elf Geretteten war den Angaben zufolge keiner verletzt. Die illegalen Arbeiter wurden nach einer gesundheitlichen Überprüfung von der Polizei befragt. Das Unglück in der Mine hatte sich den Berichten nach schon am Samstag ereignet.

Über die Situation der Eingeschlossenen in größerer Tiefe war bis zum Sonntagabend nichts bekannt. Die Rettungskräfte setzten schweres Gerät ein, um zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Zahlreiche Rettungsfahrzeuge standen bereit, um gegebenenfalls Verletzte in Krankenhäuser zu bringen. Vor Ort war auch ein ambulantes Hospital in Bereitschaft.

In Südafrika suchen Tausende Menschen illegal in verlassenen Minen nach Edelmetallen. Das Bergwerk in Benoni war schon vor Jahren von der Betreibergesellschaft wegen mangelnder Rentabilität stillgelegt worden.

Vor zehn Tagen starben in einer noch betriebenen Goldmine westlich von Johannesburg acht Bergarbeiter nach einem Feuer. Sie waren nach dem Ausbruch des Feuers in einer Tiefe von etwa 1700 Metern gefangen.