Beim ADAC waren das 47 315 Einsätze - ein Anstieg um 7,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010. Auch die DRF Luftrettung registrierte einen Rekord. Sie flog im vergangenen Jahr 35 075 Einsätze, was einem Anstieg um 3 Prozent im Vorjahresvergleich entsprach.

Der ADAC betreibt bundesweit 35 Hubschrauberstationen, bei der DRF sind es 28.

«Bundesweit spezialisieren sich Kliniken immer stärker auf die Behandlung bestimmter Krankheitsbilder», erklärt DRF-Vorstand Steffen Lutz den Anstieg. Deshalb müssten häufiger Patienten mit dem Hubschrauber auf dem schnellsten Weg in weiter entfernte Spezialkliniken verlegt werden. Der Ärztemangel führe zudem besonders im ländlichen Raum zu Engpässen im Rettungsdienst, ergänzt Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC-Luftrettung.