Das Verbot solle einen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten und das «allgemeine Sicherheitsgefühl» der Menschen an Silvester erhöhen, sagte der Sprecher. Geplant sei außerdem ein «Security Point» als Anlaufstelle am zentralen Burgplatz; der Platz soll auch besser ausgeleuchtet werden.

Der Düsseldorfer «Express» hatte zuvor berichtet, dass das neue Sicherheitskonzept gegen Randale und sexuelle Übergriffe wirken solle. Nach Stadtangaben sollen damit Lehren aus Vorfällen der vergangenen Jahre gezogen werden, als Feiernde sich durch das rücksichtslose Verhalten anderer gestört fühlten. Unter anderem waren Böller in die Menge geschossen worden. In der Silvesternacht 2015 waren nicht nur in Köln, sondern auch in Düsseldorf mehr als 100 Frauen Opfer sexueller Übergriffe geworden.

Herzstück der Düsseldorfer Feierzone an Silvester ist der zentral gelegene Burgplatz in der Altstadt. Von dort haben Besucher einen freien Blick auf den Rhein und das gegenüberliegende Ufer.