Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat nach Mitteilung vom Freitag die Revision des Verurteilten als unbegründet verworfen. Die Nachprüfung des Urteils habe keinen Rechtsfehler zu dessen Lasten ergeben, teilte der BGH mit.

Der Mann war in einem Indizienprozess verurteilt worden, nachdem der Rentner Walter Klein im September 2007 spurlos verschwunden war. Klein hatte im Anwesen des Verurteilten lebenslanges Wohnrecht. Immer wieder war es zwischen den beiden zu Übergriffen gekommen. Das Gericht sprach den damals 55-Jährigen auch der versuchten Anstiftung zum Mord schuldig. Er hatte zuvor vergeblich versucht, per Mordauftrag seinen verhassten Nachbarn loszuwerden. Bereits 1988 hatte der Verurteilte auf Walter Klein geschossen und war zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Als sich 2007 die Streitigkeiten erneut zuspitzten, hat er sich nach Auffassung des Gericht endgültig des Rentners entledigt.