Weil der 32-Jährige aufgrund psychischer Erkrankungen möglicherweise eingeschränkt schuldfähig ist, sei eine in diesem Fall milde Haftstrafe von 13 Jahren angebracht, hieß es am Freitag vor dem Landgericht Göttingen.

Der Angeklagte soll am 15. September 2013 seine drei Jahre alte Tochter und den sechs Jahre alten Sohn betäubt beziehungsweise verletzt und das Haus der Familie angezündet haben. Die Kinder starben an einer Rauchvergiftung. Der Vater hatte sich bei einem Sprung aus dem Fenster verletzt. Laut Staatsanwaltschaft konnte er es nicht ertragen, dass seine Frau sich von ihm trennen wollte.