Dies teilte die Deutsche Post am Mittwoch auf der Messe Mailingtage in Nürnberg mit. Die Firmen investierten 12,1 Milliarden Euro in ihre eigenen Webseiten, Werbeaktionen per E-Mail sowie Anzeigen in Suchmaschinen und auf Videoportalen. Für den klassischen Reklamebrief und unadressierte Hauswurfsendungen gaben die Unternehmen 12,0 Milliarden Euro aus. 3,6 Milliarden Euro und damit acht Prozent weniger als 2010 flossen ins sogenannte Telefonmarketing. Dabei bieten Firmen Kunden per Telefonanruf ein Produkt oder eine Dienstleistung an.

Der Deutsche Dialogmarketing Verband (DDV) glaubt dennoch nicht an das Aussterben des per Brief zugesandten Werbematerials. Denn Verbraucher hielten gedruckte Informationen für vertrauenswürdiger als per Internet oder E-Mail verbreitete Werbung oder als Werbeanrufe, sagte DDV-Präsident Dieter Weng.