Wie die Polizei mitteilt, entfachte ein bislang Unbekannter an Heiligabend ein Feuer in Kempten. Nach dem Löschen des Brandes, wurde festgestellt, dass der Täter ein Tier angezündet hatte. Zunächst ging die Polizei davon aus, dass es sich dabei um einen Hund handelte.


Nach weiteren Untersuchungen des Kadavers beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim ist jetzt aber klar: Es war gar kein Hund - sondern ein Fuchs. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Ob der Fuchs noch lebte, als er in Brand gesteckt wurde, oder bereits tot war, steht bislang noch nicht fest. Nach Zeugenangaben hatte am 24. Dezember abends ein etwa 25-Jähriger in einer Straße in Kempten Feuer gemacht und war geflüchtet.


Polizei sucht noch Zeugen


Nach wie vor liegen keine weiteren Erkenntnisse über den Unbekannten vor, der das am Straßenrand liegende Tier angezündet haben soll. Die Polizei Kempten sucht daher weiterhin nach Zeugen, die gegen 21 Uhr Beobachtungen im Bereich der Duracher Straße gemacht haben.

Der Unbekannte flüchtete nach Ansprache mit einem Fahrrad und wurde wie folgt beschrieben: Er war dunkelhäutig, ca. 170 cm groß und etwa 25 Jahre alt. Er trug eine Jeans, weiße Schuhe, eine blaue Softshelljacke mit einer weißen Linie von Schulter zu Schulter und ein schwarzes Stirnband. Zudem hatte er auffällige Rasta Locken, welche nach oben gebunden waren. Bei dem benutzten Fahrrad handelt es sich um ein dunkles Herrenrad.