Siri spricht anders. Das Symbol für die Navigation schaut anders aus. Die Apps sind bunter. Es schaut schick aus. Das neue Aussehen gefällt mir nicht. Wo sind meine Apps hin?

Das sind nur einige der Reaktionen, die man am Veröffentlichungstag in diversen sozialen Netzwerken lesen konnte. Unabhängig davon, ob man Apple-Geräte hat, mit Android unterwegs ist oder ob auf dem Notebook eine Windows-Version werkelt: Updates sind wichtig. Beheben sie - wie es in der Ankündigung immer so schön heißt - doch Fehler, stellen neue Funktionen bereit und machen alles schneller, schöner, moderner. Und, seien wir mal ehrlich, wenn ein Update nicht genau das machen würde, wäre es ziemlich sinnlos. Vielleicht würden wir dann immer noch auf Rechnern tippen, die eine grüne Schrift auf schwarzen Grund projizieren.


Warten auf die neueste Version


Weil das aber nur die wenigstens wollen, haben wir uns daran gewöhnt, mehr oder weniger gierig auf die nächste Version einer Software zu warten, uns zu ärgern, weil sie gefühlt alle anderen schon haben (nur man selber nicht), uns zu freuen, weil sie viel schneller ist als die alte und viel schöner ausschaut. Wer sich zuerst über das komplett andere Aussehen ärgert, wird sich nach ein paar Tagen dran gewöhnt haben und bald gar nicht mehr wissen, wie die vorheriger Version ausgesehen hat.

Ganz zu schweigen davon, dass es Schwierigkeiten gab, die 700 Megabyte große Datei herunterzuladen, weil die Server zeitweise überlastet waren mit dem Ansturm der Nutzer. (Android ist im Vergleich dazu ein Leichtgewicht.) Nun könnte man freilich die Frage stellen, weshalb Apple das Update nicht nach und nach ausrollt wie es der Konkurrenz Google macht. Reines Android, das also keine darübergelegte Oberfläche wie die von Samsung hat, erreicht die entsprechenden Geräte nach und nach. Was wiederum dazu führt, dass alle anderen die neueste Version schon haben, während man selber das Gefühl hat, von Google vergessen worden zu sein...