Eigentlich waren die Geräte der Note-Serie einmal fürs Business gedacht. Im Gehäuse integriert haben sie seit jeher einen Bedienstift, mit dem sich auf dem Display schreiben lässt. Aber auch Zeichnungen oder Kommentare können schnell eingefügt werden. Aufgrund der großen Displays liefen die Geräte auch bei Privatnutzern gut. Nun wird Samsung die Ziffer 6 in der Nomenklatur überspringen und präsentiert in Kürze das Note 7. Immer wieder sickern in den vergangenen Tagen Informationen durch, erste Pressebilder gibt es auch schon.

Eine solche Gerüchteküche mit Leaks, also (gewollten) undichten Stellen, kennen wir bisher nur von Apple. Samsung? Das hat bis vor Kurzem die Masse kaum interessiert. Spätestens seit den aktuellen Modellen S7 und S7 Edge wird Samsung aber wieder ernster genommen, denn die beiden Smartphones punkten mit gutem Design, vielen Funktionen und Haltbarkeit. Gewinne schreibt Samsung auch wieder – und kam dank S7 und S7 Edge endlich aus den negativen Schlagzeilen.

Das soll so weitergehen. Und Samsung macht laut ersten Informationen klar, dass das eigentliche Topmodell das Note 7 wird. Erstmals verbaut Samsung laut ersten Pressebildern den neuen USB-Typ-C-Anschluss für schnellere Datenübertragungen. Auch ansonsten wird die Technik vom Feinsten sein: 5,7-Zoll-Display mit WQHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel), Snapdragon-821- oder Exynos-8893-Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher, 64 GB interner Speicher, microSD-Einschub – und ein wasserdichtes Gehäuse sowie ein Iris-Scanner, der möglicherweise zur Anmeldung auf dem Gerät dienen könnte. Samsung will damit das Note 7 sowohl designtechnisch als auch bei den Funktionen an die S7-Serie angliedern, deshalb auch der Sprung beim Namen und das Auslassen des Note 6.

Der Technik-Michel meint:
Der Smartphone-Markt braucht intensive Konkurrenz – und es ist gut, wenn Samsung nicht nur funktionale, sondern auch gut designte Geräte baut. Das Note 7, das zum Marktstart übrigens rund 850 Euro kosten soll, wird am 2. August präsentiert – und direkt ab diesem Tag auch verkauft. Einzig der Preis könnte dem Erfolg des Smartphones entgegenstehen, es bleibt abzuwarten, ob hier, wie bei vielen Android-Smartphones, schnell ein gewisser Preisverfall einsetzt.